Geizige Regierungen (und Banken, aber die haben betriebswirtschaftliche Entschuldigungen)

10 Oct

Spiegel:

Entwicklungsbanken wie die Weltbank haben bei einem Treffen in Peru zusätzliche Gelder für einen Fonds zur Bekämpfung des Klimawandels zugesagt. Die Weltbank werde ihre Zahlungen von derzeit 10,3 Milliarden Dollar (gut neun Milliarden Euro) jährlich auf 16 Milliarden Dollar jährlich aufstocken, hieß es in einer Erklärung von Weltbankchef Jim Yong Kim.

Brave Weltbank, denn:

Die Industriestaaten hatten beim Klimagipfel 2010 in Cancún beschlossen, einen Klimafonds mit einem jährlichen Volumen von 100 Milliarden Dollar ab dem Jahr 2020 einzurichten. Bislang zugesagt sind nach einem OECD-Bericht 62 Milliarden (Stand 2014). Das Geld soll Entwicklungsländern für die Bewältigung der Lasten von Klimaschutz und Klimaanpassung zur Verfügung stehen.

Brave Industriestaaten – in Zeiten der Massenausterität sind zwei Drittel des Fonds schon zusammen. Nun stelle man sich nur mal vor, wieviel zusammenkäme, wenn nicht:

Von 2010 bis 2014 wurden laut OECD Kohle, Erdgas und Erdöl jährlich mit zwischen 142 bis 178 Milliarden Euro in 34 OECD-Staaten und sechs Schwellenländern subventioniert.

Mehr als doppelt so viel, wie pro Jahr für einen Fonds bereitgestellt wird, der helfen so, die Folgeschäden des Klimawandels zu stimmen, wird pro Jahr investiert, um den Klimawandel voranzutreiben!

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