Feministin demütigt Vergewaltiger

8 Jan

findet die TAZ in einem bemerkenswerten verblendeten Beitrag mit dem Titel “Ein hochtoxisches Gespenst”:

Denn Evans hat eine Frau vergewaltigt, jedenfalls waren die Richter dieser Meinung. Sie schickten ihn für fünf Jahre hinter Gitter, nach zweieinhalb Jahren kam er frei.
[…]
Evans wird auch nicht verziehen, dass er sich nicht zu seiner Tat bekennt und so ziemlich alles tut, um sich als Justizopfer darzustellen.
[…]
Als Evans bei seinem alten Klub, Sheffield United, mittrainieren wollte, stellte eine unter dem Pseudonym Jean Hatchet agierende „radikale Feministin“ (Hatchet über Hatchet) eine Unterschriftenliste ins Netz – fast 170.000 Leute unterschrieben.

Sheffield ließ Evans fallen wie eine heiße Kartoffel. Sponsoren drohten mit dem Rückzug, Vereinspaten damit, den Klub nicht mehr zu unterstützen.
[…]
Er wird wohl weiter tingeln müssen. Wenn er seine Dienste kostenlos in der fünften oder sechsten Liga anbietet, dann könnte es vielleicht etwas werden mit einem Job. Man verlangt offensichtlich von ihm, sich selbst zu demütigen.

Fassen wir zusammen: der Mann hat eine Frau vergewaltigt, dafür schlappe 2,5 Jahre abgesessen (wieviel kriegt man nochmal für schwere Eigentumsdelikte?), und ist anscheinend nicht reformiert.

Und weil es eine engagierte Frau (deren Selbsteinordnung in Gänsefüsschen gesetzt wird) nicht hinnehmen will, dass ein Verbrecher, der keine Reue zeigt, wieder arbeiten geht, sieht der Herr Sportredakteur Demütigung?

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