Das Gegenteil von “Hausmütterchen” ist Sexobjekt?

30 Jun

Laut Spiegel haben sich Ehefrau und Tochter des aktuellen mexikanischen Präsidenten gerade auf relativ unübliche Art und Weise von Marie Claire fotografieren lassen:

Aber wie die beiden Damen aus Mexiko sich zeigen, ist durchaus bemerkenswert. Die Pose passt zum Thema des Artikels, einer Neudefinition von weiblicher Macht.
[…]
Sonst würden Politikergattinnen eher majestätisch, mütterlich oder sehr geschäftsmäßig-nüchtern gezeigt.
[…]
Insbesondere aus Sicht des Nachbarn USA seien die Outfits erstaunlich, schreibt die Zeitung. Schließlich seien manche Beobachter immer noch pikiert, wenn im Weißen Haus nackte Arme zu sehen seien – eine Anspielung auf Michelle Obama, deren vergleichsweise harmlose Outfits manchen Traditionalisten schon viel zu weit gehen. Das Klatsch-Blog Perez Hilton konstatierte, Rivera habe einen furchtlosen Auftritt hingelegt.

Weibliche Macht also – wie dargestellt?

Die Kleidung sei nicht sexy, schreibt die “Washington Post”. Aber die Körpersprache sei es.
[…]
“Sex-Appeal ist kein gewollter Teil des Pakets.”

Hmm, also Sex=Macht? Das klingt doch arg nach der typischen sexistischen Propaganda, die versucht, Frauen Selbstobjektifizierung schmackhaft zu machen. Und bezüglich “die Kleidung sei nicht sexy”:

Die Tochter trägt keine Hose oder Rock, zeigt also reichlich Haut, die Mutter ein Oberteil das gezielt die Brust betont…statt “Hausmütterchen” also MILF – was eine enorme Verbesserung.

Majestätisch oder businesslike würde vllt. doch besser zu “Macht” passen.

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