Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte

29 Jun

Da titelt das Sturmgeschütz des Neoliberalismus “Teure Energie: Hartz-IV-Leistungen für Strom sind 20 Prozent zu niedrig”. Das wäre ein guter Aufhänger, um mal wieder anzusprechen, dass Hartz IV eben nicht existenzsichernd ist.

Der Aufmacher deutet allerdings in eine andere Richtung:

Die Energiewende wird zu einem sozialen Problem: Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox ist die monatliche Stromrechnung von Hartz-IV-Empfängern mehr als ein Fünftel höher als die staatlichen Zuschüsse

Deutet ein anderes inzwischen wohlbekanntes Problem an: dadurch, dass immer mehr Industriezweige von der Umlage ausgenommen werden, wird das Ganze für Privathaushalte immer teurer – also sollte diskutiert werden, dass sich an dieser Handhabung dringend was ändern muss. Aber doch nicht im Spiegel! Das ist die Stossrichtung leider wie zu erwarten:

Unterm Strich bedeutet das: Die deutsche Energiewende wird zu einem immer größeren sozialen Problem. Durch die Umstellung auf erneuerbare Energien (EEG) steigt die sogenannte EEG-Umlage, mit der Verbraucher die Ökowende über ihre Stromrechnung finanzieren. Das belastet neben Sozialhilfeempfängern vor allem Privathaushalte und kleine und mittlere Unternehmen.

Kein Wort darüber, dass es eben nicht die angestrebte Energiewende ist, sondern das Festhalten an der Energieverschwendung, der diversen Energien von der aktuellen Regierung ermöglicht wird, was zu diesen Problemen führt.

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